Vermittlung nach Bildung
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Hochqalifizierte Fachkräfte aus der EU

Fachkräftemangel in Deutschland ermöglicht neue Möglichkeiten für EU Arbeitnehmer.
Der europäische Arbeitsmarkt ist nun schon seit einiger Zeit für Ungarn geöffnet. Heute aktuell: Fachkräftemangel in Deutschland und hoher Arbeitslosenquoten in anderen EU-Ländern. Qualifizierte Mitarbeiter sind für Unternehmen das Kapital der Zukunft, damit die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens dauerhaft am Markt gesichert werden kann. Viele Unternehmen haben bereits feststellen müssen, dass ein Unternehmen nur funktioniert, wenn auch die Mitarbeiter sowohl motiviert als auch qualifiziert sind. Motivierte und qualifizierte Facharbeiter oder Akademiker finden viele Betriebe aber mittlerweile nicht mehr im Deutschland. Aber die Sprachbarrieren stellen immer noch hohes Hindernis dar, um mit anderen EU-Bürgern erfolgreich zusammenzuarbeiten. Wir haben die Lösung!

Sprachschule und Integrationskurs
Wir haben jetzt ein vernünftiges System für Hochqualifizierte EU-Fachkräfte , Akademiker und AZUBI-s aufgebaut. 

Das zentrale Problem war immer wieder die mangelnden Deutschkenntnisse, was zu den wichtigsten Gründen zählt, wenn Beschäftigungsverhältnisse abgebrochen werden. Ein weiteres Problem, dass die Bewerber nicht auf die deutschen Arbeits- und Berufsverhältnisse vorbereitet sind. Beide Punkte haben wir durch unserer nachstehende Konzept gelöst,wobei wir die Fördermöglichkeiten über das deutsche Förderprogramm Mobipro-EU ausdrücklich als Grundlage eingeplant haben. EU Fachkräfte-Akademiker und AZUBI-s erhalten im Herkunftsland also im Ungarn 340 UE an Sprachunterricht! Fachkräfte erhalten im Deutschland ebenso 340 UE an Sprachunterricht und Integrationskurs! 
Grundsätzlich führen wir im Ungarn als auch in Deutschland Sprachkurse durch die passgenau miteinander verknüpft sind.
Wir organisieren auch ein Jobinterview für Sie in Ihrem Betrieb oder laden wir Sie gerne auch zu uns nach Budapest ein.

 

Mangelberufe

Nach der neuesten Enpassanalyse des deutschen Arbeitsmarktes besteht derzeit zwar noch kein flächendeckender Fachkräftemangel, allerdings ist in einigen Regionen und Berufsgruppen bereits eine Mangelsituation bzw. ein Facharbeiter & Fachkräfteengpass zu verzeichnen.

Schweisserfachkräfte

Die Bundesregierung beschloss deshalb zum 01.07. die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes auch für Nicht-EU Arbeitnehmer mit beruflicher Facharbeiter-Qualifikation. Das heißt, dass nun weltweit alle Facharbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem der Mangelberufe und Akademiker bei entsprechender Qualifikation in Deutschland arbeiten können.

Geregelt wird dies bei Facharbeitern über die neue Beschäftigungsverordnung mit der Engpassanalyse oder auch Liste der Mangelberufe. Auf dieser Liste werden alle Engpassberufe für Deutschland aufgelistet. Diese Liste wird vom BMAS & der Bundesagentur für Arbeit auf Grundlage der erfassten Statistik erstellt. Ziel ist es, die weltweite Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für gewerblich-technische Facharbeiter zu regeln. Akademiker-MINT Fachkräfte erhalten den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt bereits seit August 2012 über die Blue Card EU.

Die derzeitige Positivliste der Mangelberufe einzelner Berufsgruppen (2013):
* Metallbau und Schweißtechnik – Experten
* Maschinenbau und Betriebstechnik – Experten
* Fahrzeug-, Luft-, Raumfahrt- und Schiffbautechnik – Experten
* Mechatronik und Automatisierungstechnik – Fachkräfte / Spezialisten / Experten
* Energietechnik – Fachkräfte
* Elektrotechnik – Experten
* Technische Forschung und Entwicklung – Experten
* Technisches Zeichnen, Konstruktion und Modellbau – Experten
* Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik – Fachkräfte / Spezialisten
* Ver- und Entsorgung – Experten
* Informatik – Experten
* Softwareentwicklung und Programmierung – Experten
* Examinierte Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege – Fachkräfte / Spezialisten
* Examinierte Fachkräfte Altenpflege – Fachkräfte
* Humanmedizin (ohne Zahnmedizin) – Experten
* Fahrzeugführer Eisenbahnverkehr – Fachkräfte

Übersicht Anforderungsniveaus 1 bis 4
1= Helfer – Kein formaler beruflicher Bildungsabschluss bzw. einjährige Berufsausbildung
2= Fachkraft – entspricht einer fachlich ausgerichteten Tätigkeit, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder vergleichbare Qualifikation voraussetzt.
3= Spezialist - werden Berufe zugeordnet, deren Ausübung Spezialkenntnisse und Spezialfertigkeiten erfordern, die üblicherweise eine Meister- oder Technikerausbildung bzw. einen gleichwertigen Fachschul- oder Hochschulabschluss voraussetzen.
4= Experte - mindestens vierjährige Hochschulausbildung oder vergleichbare Qualifikation

Wie enstehen also Mangelsituationen?
Nicht jede offene Stelle signalisiert einen Fachkräftemangel. Allerdings sind Offene Stellen ein Kennzeichen für einen funktionierenden Arbeitsmarkt. Mitarbeiter scheiden zum Beispiel aufgrund von Renteneintritt aus dem Erwerbsleben aus, oder neue Projekte lassen zusätzlichen Bedarf entstehen. Erst wenn die Besetzung nicht oder nur mit erheblicher Verzögerung erfolgen kann, Angebot und Nachfrage also nicht zusammenkommen, tritt ein Engpass ein. Die Ursachen für diese Besetzungsprobleme sind zumeist vielfältig.

Natürlich stellt der Demografischer Wandel und der daraus entestehende Fachkräftemangel eine Möglichkeit dar, aber es gibt auch weitere Ursachen zum Besetzungsproblem wie z.Bsp.:
− die Organisation von Besetzungsverfahren
- das rechtzeitiges Einleiten, Suchwege, technisch standardisierte Auswahlverfahren,
− Zu geringe Bekanntheit des Arbeitgebers, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen
− Geringe Attraktivität und negatives Image des Arbeitgebers oder des Berufsfeldes an sich
− Unattraktive Arbeitsbedingungen wie Befristungen, fixe Arbeitszeiten, Schichtarbeit,
- fehlende Benefits, Work-Life-Balance, Vereinbarkeit Familie und Beruf
− Konzessionsbereitschaft des Arbeitgebers
− Regionaler und Qualifikatorischer Mismatch

weitere Problematik
Neben dem demografischer Wandel stellt man derzeit einen nicht zu unterschätzender Trend fest. Das Abwandern in Großstädte. So entstehen Mangelsituationen auf den umliegenden und ländlichen Regionen. Das derzeit aktuellste Beispiel sind Ärzte, welche zwar in Großstädten wie Berlin ausreichend zur Verfügung stehen aber die ärztliche Versorgung auf dem umliegenden Regionen teilweise nicht mehr gesichert ist. Niedergelassen Landärzte finden trotz attraktiver Angebote keine Nachfolger, so dass Patienten teilweise 60 km Anfahrt zum nächstgelegenen Arzt in kauf nehmen müssen. Auch Zuwanderer bevorzugen verstärkt das gezielte bewerben in Großstädte, was zumeist mit vorhanden Infrastruktur und besserer Bezahlung erklärt wird.

Derzeit stehen dem deutschen Arbeitsmarkt knapp 45 Millionen potenzielle Arbeitskräfte zur Verfügung. Bis 2025 könnten es 6,7 Millionen Personen weniger sein, wenn der Arbeitsbedarf auf dem heutigen Stand bliebe und der Saldo aus Zu- und Abwanderung in Deutschland null wären. Unterstellt man, dass die Erwerbsquoten insbesondere der Frauen und Älteren steigen und es Wanderungsgewinne von 100.000 Personen jährlich gibt, so beläuft sich der Rückgang auf nur 3,5 Millionen. Bis zum Jahr 2050 gäbe es unter diesen Annahmen einen Rückgang von 12 Millionen Personen auf 32,7 Millionen (Quelle: Fuchs et al., 2011). In der Folge dieser Entwicklung wird der Wettbewerb um gut qualifizierte Facharbeiter und qualifizierte Fachkräfte europaweit deutlich zunehmen.

Die Informationen für Mangelberufe.deEngpassberufe.de undFachkräfteengpass.de wurden auf Grundlagen des Informationsaustausch in Zusammenarbeit mit dem BMAS und der Bundesagentur für Arbeit – Arbeitsagentur.de erstellt. Es wurden nur sozialversicherungspflichtige gemeldete Stellen berücksichtigt. Hierzu zählen keine Nebenjobs bzw. Minijobs, da diese für die Zuwanderung nicht in Frage kommen.

 

Quelle:mangelberufe.de

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